Wenn Deine Eltern Dir diese Internetseite zeigen, dann nehmen sie an, dass Du mit Deinem Leben unglücklich und unzufrieden bist. 

Abb. Psychotherapeut Reiner Brüggemann

Sie wollen Dich auf Menschen hinweisen, die wie Ärzte arbeiten und Dir helfen können. Wir sind Therapeuten, mit denen Du lernen kannst über Deine Ängste und Nöte zu sprechen.

Zu uns kommen oft Kinder, die Angst haben: Angst vor der Dunkelheit, Angst vor allem Fremden. Diese Kinder haben Angst, dass sie keine Freunde finden oder sie haben Angst vor der Schule. Es kommen Kinder, die traurig und bedrückt sind, weil sie das Gefühl haben, die Eltern mögen ihren Bruder oder die Schwester lieber. Es kommen welche, die über Bauchweh oder Kopfweh klagen,  die nachts noch ins Bett machen oder sich nicht von ihren Freunden akzeptiert fühlen. Aber zu uns kommen auch Kinder, die sich hin und her gerissen fühlen, weil sich ihre Eltern getrennt haben, oder solche Kinder, die oft Wutausbrüche haben und sich in Grund und Boden schämen.

Du wirst bei uns auf eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten treffen und mit ihnen gemeinsam versuchen, Deine Ängste und Probleme zu verstehen. Denn das ist unsere Erfahrung:  Wer sich verstanden fühlt, versteht sich selbst besser. Wer von sich überzeugt ist, kann sich selbst annehmen und auf Menschen neu zu gehen. Er lernt langsam zu verstehen, warum er plötzlich Wutausbrüche bekommt, warum er scheinbar grundlos Angst hat, warum er nachts noch ins Bett macht. Er lernt nach und nach zu begreifen, dass er sich gar nicht so furchtbar schämen oder ein schlechtes Gewissen haben muss. Er erkennt, dass alles, was er tut, keinesfalls ungewöhnlich, schrecklich oder verrückt ist, sondern ganz verständlich. Schritt für Schritt wird er erleben, dass die Sachen, die er bei sich gar nicht mag und überhaupt nicht versteht, weniger werden und er sich besser fühlt. Dieser Prozess der Besserung kann allerdings etwas dauern.

Und so geht das:


Du lernst eine Psychotherapeutin / einen Psychotherapeuten kennen, der / dem Du erzählst, was Dich belastet und was Du ändern willst. Dann wirst Du Dich über längere Zeit ein- oder zweimal die Woche eine Stunde lang mit ihr/mit ihm treffen. Du darfst in den Stunden machen, was Du willst: spielen, malen, bauen, reden, alles, was dir gerade einfällt. Alles, was Dir einfällt, kann wichtig sein für Dich, sonst würde es Dir nicht einfallen. Mit der Zeit stößt Du auf die Dinge, die Dich innerlich beunruhigen, quälen und bewegen. So lernst Du schrittweise über Deine Ängste zu reden, findest Zugänge zu Problemen, die Dir gar nicht so klar waren. Du fühlst, wie Du sie jetzt verstehst und fühlst gleichzeitig Dich besser verstanden. Dies ist das Ziel einer Therapie, dass Du Dich wieder gut leiden kannst.  

Wichtig ist, dass Du Vertrauen zur Therapeutin / zum Therapeuten gewinnst. Alles, was Du tust und sagst, bleibt ein Geheimnis zwischen Euch: Nichts wird weitererzählt, erst recht nicht an die Eltern oder Ausstehende weitergeben. Du selbst kannst natürlich aus den Stunden erzählen, was Du willst.

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